Die Geschichte
Anfänglich bestätigte sich der gekaufte Offroader als gut und machte keine Probleme. Nach einiger Zeit waren auf seinem Parkplatzboden einige Tropfen Flüssigkeit sichtbar, welche schnell als Diesel identifiziert war. Eine kurze Inspektion im Moterenraum und der Schuldige wurde gefunden: Die Diesel-Einspritzpumpe leckte irgendwo...eher ein bekanntes Problem nach diesem Alter.Als es dann mehr als nur ein paar Tropfen Flüssigkeit wurde, entschloss sich einer der Mitglieder einen Automechaniker um Rat zu ersuchen. Dieser war eher einer der guten Sorte und setzte seinen Lehrling an um das Problem zu lösen welches sich auch mit einem guten Preis wiederspiegelte. Das Problem schien zumindest einwenig eingedämmt zu sein auch wenn nicht ganz gelöst.
Leider verschlimmerte sich die Situation nach einiger Zeit als der Hausmeister mit Bindemittel den Parkplatz retten wollte. Es war Endzeit zu handeln und das Problem zu lösen oder die Karre zu verschrotten. So haben wir das selbst in Angriff genommen. Es ist keine detaillierte Step by Step Anleitung, für die es Nachmachen wollen müssen schon ihr Hirn ein wenig ansträngen und grosse Geduld aufweisen. Weiter zu bemerken ist dass der Ungeübte etwa zwei Arbeitstage dafür braucht und das Auto währen dieser Zeit nicht bewegt werden kann.
Vorbereitung
Als Vorbereitung wurde die Serviceanleitung der Diesel-Pumpe organisiert und studiert:"DIESEL KIKI-Bosch VE-type" ab Seite EF-44 (Quelle unbekannt)
Weiter war diese Seite noch interessant welche die Funktionsweise beschreibt:
http://www.kfztech.de/kfztechnik/motor/diesel/pumpen/verteilerpumpe.htm
und für den Zusammenbau (Thanks to youtube):
Vor allem der Trick mit dem Fett war sehr gut. Wir haben hochleistungs-Hydraulikfett verwendet.
Die Story in Bilder
Der Ursprüngliche Plan war zu versuchen die Pumpe in Eingebautem Zustand abzudichten ohne diese Komplett auszubauen und sich den Ärger mit dem Zahnriemen und Timing zu ersparen.
Da wir den Motor nicht mehr drehen konnten/wollten, war der Motor nicht im "Nullpunkt". Somit wurde die Position der Zahnräder auf dem Motorblock mit Farbe vermerkt.
Hier gut zu sehen der Silikon von unser fehlgeschlagenem Abdichtversuch und die gelösten Rollen :(
Alles geputzt und bereit zum Einbau :D
Die Rollen wurden ausgemessen und es wurde festgestellt dass nur eine der vier Rollen etwas Abweichung hat. Da dies wenig war und kein Ersatz zur Verfügung stand wurde dies in Kauf genommen und es so sein gelassen.
Am Schluss haben wir noch den Abdichtversuch des Lehrlings bewundert. Dieser hat es wohl etwas zu gut gemeint gehabt, sodass der Kolben drinnen sogar voll mit Silikon war. Dies wurde gründlich gereinigt und in Ordnung gestellt.
Das Finale
Der erste Schritt zum Finale war die Treibstoffanlage so gut es geht zu entlüften und mit Treibstoff zu befüllen. Dann einen mutigen hinters Lenkrad setzen und versuchen den Motor zu starten. Es war zu erwarten das er nicht sofort startet, aber dann nach einigen Versuchen das schnurren war zurück :D
Die Zeit wird das Ergebnis bestätigen.






















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